|
NICHT GANZ DICHTER !!! |
SONGS | TEXTE | PORTRÄT | GHOSTWRITING | AUFTRITTE | KONTAKT | HOME
|
Und noch eine Huldigung (Lobgesang
2008)
meine
Stadt, mein Heimatort, nirgends
sonst … ich soo gern bliebe! niemals
ging ich von dir fort! 2. Oh, ihr
schönen alten Steine die man
einst zusammenhaute und nach
vielen Gläsern Weine sie zu
einem Dom verbaute!
denn du
wirst nicht totgepflegt auf deinen
Straßen Müll aufheben? das hat
noch niemand angeregt.
und drückt
sich Scheinchen in die Hand, ist schon
am Morgen gern besoffen das wird
auch Klüngel dann genannt.
man feiert
laut und freut sich sehr, wird’s dann
am Morgen wieder hell, dann kennt
man den Kontakt nicht mehr
doch die
muss man lange suchen.. Ziemlich
süß schmeckt hier der Rauch, und man
isst gerne Reibekuchen.
Toleranz
ist kein Problem, doch wohnst
du rechts vom schönen Flusse, dann wird
es nicht so angenehm.
jeder zeigt
das, was er hat, hier lieben
sich auch die Geschlechter, durcheinander
- nimmersatt.
in meiner
großen, tiefen Seele, und jeden
Tag lieb ich dich mehr sing deine
Lieder - aus voller Kehle!
dann kann
ich ja nach Holland fahrn, oder eben
ich erleide jedes Jahr
denselben Wahn.
hier darf
ich schmieren und auch schmuddeln, überall
Chaos und Gewühl, hier darf
ich Jungs und Mädsche knuddeln!
doch dabei wird
auch schnell gelogen, es wird
versprochen und gebrochen - wie stark
sind deine Ellenbogen?
und fügt
sich gerne großen Mächten, so war das
bei den Ubiern schon, die wohl
auch schon genauso zechten
die die
Stadt noch heute prägt, nun
schreibe ICH all die Gedichte, die die
Stadt im Herzen trägt.
meinen
Verstand gleich obendrein.. Ich sage es
ganz unverfroren: Ich liebe
dich - du Stadt am Rhein!
|